- Rillet und Aderis sind beide AI-native, unterscheiden sich aber darin, wie weit AI selbst ausführt. Bei Rillet bereitet AI vor, Finance gibt frei. Bei Aderis führt AI definierte Routineprozesse innerhalb festgelegter Regeln selbst aus und übergibt nur Ausnahmen an Finance.
- Rillet ist stark auf den US-Markt ausgerichtet: Im Fokus stehen amerikanische Rechnungslegungs- und Compliance-Anforderungen sowie die Finanzprozesse von SaaS-Unternehmen.
- Aderis ist auf die Schweiz und die EU ausgerichtet: Im Fokus stehen lokale Rechnungslegungs- und Compliance-Anforderungen, die sichere Datenhaltung in der Schweiz und Europa. Lokale Zahlungsstandards und direkte Banking-Anbindungen gehören zur Plattformarchitektur.
Rillet kommt aus dem US-amerikanischen Finance-Umfeld und positioniert sich insbesondere für schnell wachsende SaaS-, FinTech- und technologiegetriebene Unternehmen. Aderis entwickelt Live Finance in und für die Schweiz und Europa. Für die AI-native Automatisierung stehen deshalb lokale Buchhaltungs-, Banking-, Governance- und Datenanforderungen im Zentrum.
Für CFOs im DACH-Raum wird genau diese Ebene relevant. Eine Finance-Plattform muss nicht nur Transaktionen automatisieren und konsolidieren. Sie muss auch mit lokalen Banken, steuerlichen Anforderungen, Aufbewahrungspflichten, Gesellschaften und europäischen Datenanforderungen funktionieren.
Rillet vs. Aderis: Was ist der grundlegende Unterschied?
Auf den ersten Blick sind sich Rillet und Aderis ähnlich. Rillet bezeichnet sich als AI-native ERP mit einem Real-Time General Ledger als System of Record. AI Agents unterstützen beziehungsweise übernehmen unter anderem Reconciliation, Accruals und Flux Analysis. Multi-Entity, Multi-Currency, Konsolidierung und Revenue Recognition laufen innerhalb derselben Plattform.
Aderis verfolgt ebenfalls einen AI-nativen Ansatz, zieht den Rahmen jedoch breiter um die Finanzfunktion. Order to Cash, Purchase to Pay, Record to Report und Treasury laufen auf einem gemeinsamen Finance Core. Darunter liegen Multi-Entity, Multi-Ledger, Multi-Currency, Integrationen sowie Kontrollen und Datenresidenz.
Der Unterschied zeigt sich vor allem beim geografischen Ausgangspunkt.
Rillet hat seine Wurzeln im US-Markt. Entsprechend liegt der Schwerpunkt auf amerikanischen Rechnungslegungsstandards, Compliance-Vorgaben und Steuerprozessen. Die Plattform spricht häufig über US GAAP und 1099-Prozesse. International hat die Plattform inzwischen mit Unterstützung für Mehrwertsteuer und einzelnen länderspezifischen Steuersätzen nachgezogen.
Aderis ist von Beginn an auf die Anforderungen des Schweizer und europäischen Marktes ausgerichtet. Für CFOs in DACH ein entscheidender Unterschied: Lokale Rechnungslegung, regulatorische Vorgaben, Datenhaltung und direkte Bankanbindungen sind Teil des täglichen Finance-Betriebs und entsprechend in die Plattform integriert.
| Rillet (AI-native ERP) | Aderis (Live Finance Plattform) | |
|---|---|---|
| Für wen ist die Plattform ausgerichtet? | AI-native ERP mit starkem Fokus auf US-geprägte SaaS- und FinTech-Unternehmen | AI-native Live Finance Plattform für wachsende Unternehmen in der DACH-Region und Europa |
| Wie tief ist die DACH-Abdeckung? | VAT und einzelne länderspezifische Steueranforderungen für Schweiz und Österreich dokumentiert | DACH und EU ausgerichtete Infrastruktur mit GeBüV-/GoBD-Ausrichtung, lokalen Zahlungsstandards |
| Wie ist Schweizer / EU Banking integriert? | EU-Bankfeeds und automatisierte Bank Reconciliation; direkte Anbindung an Schweizer Banking-Infrastruktur ist öffentlich nicht ausgewiesen | SIX bLink, AIS/PSS, ISO 20022, QR-Rechnung und CAMT direkt in Finance-Prozesse integriert |
| Wo werden Finanzdaten gespeichert? | AWS und GDPR-Commitment; konkrete Schweizer oder EU Datenresidenz ist öffentlich nicht dokumentiert | Hosting und Datenresidenz in der Schweiz und der EU |
| Wie arbeitet AI im Finance-Prozess? | Aura Agents unterstützen u. a. Reconciliation, Accruals und Flux Analysis; freigabebasiertes Propose-and-Approve-Modell | AI Agents führen definierte Finance-Prozesse innerhalb vorgegebener Regeln, Berechtigungen, Schwellenwerte und Eskalationen autonom aus; Ausnahmen gehen an Finance |
| Wie werden mehrere Gesellschaften geführt? | Multi-Entity, Intercompany-Eliminierungen, Multi-Currency und laufende Konsolidierung | Multi-Entity, Multi-Currency und Multi-Ledger über Gesellschaften und Jurisdiktionen hinweg |
| Wie werden lokale und gruppenweite Bücher parallel geführt? | Zusätzliche Bücher für Reporting-Anforderungen öffentlich dokumentiert | Statutory-, Tax-, Management- und Group-Ledger können parallel aus derselben Buchungsbasis geführt werden |
| Wie aktuell sind Buchhaltung und Abschluss? | Real-Time Accounting und Zero-Day-Close-Ansatz | Continuous Close: Buchhaltung, Abstimmungen, Kontrollen und Reporting laufen während der Periode kontinuierlich |
| Wie sind Kontrollen eingebaut? | Role-Based Access, Segregation of Duties und Human Approval | Berechtigungen, Freigaben, Segregation of Duties, Audit Trail und Eskalationen durch Human Approval direkt in der Ausführung |
| Wie fügt sich die Plattform in bestehende Systeme ein? | Integrationsfokus auf moderne Finance-, SaaS- und FinTech-Systeme | API-first für Banken, Billing, ERP, BI und operative Systeme |
| Wann ist der Fit besonders hoch? | Bei US-/SaaS-Fokus, stark US-geprägte Finance-Architektur, komplexer Revenue Recognition und einem stärker freigabebasierten AI-Kontrollmodell | Bei DACH-/Europa-Fokus, lokale Banking- und Compliance-Anforderungen, Multi-Ledger-Strukturen und starker autonomer Ausführung innerhalb definierter Kontrollen |
Die Tabelle zeigt bereits, warum der Vergleich für europäische CFOs anders ausfällt als für ein US-SaaS-Unternehmen.
Rillet und Aderis sind beide AI-native. Wo liegt also der Unterschied?
Bei klassischen ERP-Vergleichen lässt sich häufig zwischen einem bestehenden ERP mit AI-Erweiterungen und einer AI-nativen Plattform unterscheiden. Bei Rillet und Aderis funktioniert diese Abgrenzung nicht.
Rillet wurde selbst für AI-native Accounting entwickelt. Der General Ledger verarbeitet Finanzereignisse laufend und Aura Agents arbeiten direkt auf dieser Datenbasis. Rillet beschreibt den eigenen Ansatz als Wechsel vom System of Record zum System of Action. Aderis verfolgt eine ähnliche architektonische Grundidee. Auch hier ist AI Teil des Finance Core und kein zusätzliches AI-Add-on. Der relevante Unterschied liegt deshalb eine Ebene tiefer.
Wie weit reicht die autonome Ausführung bei Rillet und Aderis?
Bei Rillet arbeiten AI Agents nach einem Propose-and-Approve-Modell. Das Unternehmen betont öffentlich, dass AI-Aktionen protokolliert werden und Einträge nicht ohne menschliche Freigabe gebucht werden. Die Agents bereiten Buchungen und Aktionen vor, protokollieren ihre Schritte und legen sie dem Finance-Team zur Freigabe vor, bevor sie verbucht werden.
Aderis legt Regeln ebenfalls vor der Ausführung fest, verlagert einen grösseren Teil dieser Kontrolle jedoch in die Regeln des Systems. CFO und Finance-Team definieren Berechtigungen, Schwellenwerte, Freigaben und Eskalationen im Voraus. Innerhalb dieses Rahmens können AI Agents wiederkehrende Vorgänge selbstständig ausführen. Nur Ausnahmen oder Fälle ausserhalb der definierten Regeln werden dem Finance-Team vorgelegt.
Für CFOs ist das eine wichtige Unterscheidung, denn der entscheidende Gegensatz liegt im Kontrollmodell: Rillet setzt die menschliche Freigabe vor die Buchung. Aderis setzt die menschliche Kontrolle stärker vor die Regel und auf die Ausnahme. Heisst: Bei Rillet bleibt der Mensch häufiger Teil der einzelnen Freigabe. Bei Aderis definiert der Mensch stärker den Rahmen, innerhalb dessen die Plattform selbst ausführt.
Warum DACH für eine Finance-Plattform mehr bedeutet als VAT
Internationale Finance-Plattformen können heute häufig mehrere Gesellschaften, Währungen und VAT-Sätze abbilden. Für Unternehmen, die ihre Finanzfunktion in der Schweiz, Deutschland oder Österreich führen, reicht das jedoch nicht.
Ein Finance-System muss unter anderem beantworten:
- Wie werden steuerliche und handelsrechtliche Bücher parallel geführt?
- Wo liegen Finanzdaten?
- Wie werden Aufbewahrung und Nachvollziehbarkeit umgesetzt?
- Wie sind lokale Banken angebunden?
- Welche Zahlungsformate werden unterstützt?
- Wie werden Freigaben dokumentiert?
- Und kann eine Gesellschaft nach lokalen Anforderungen arbeiten, während die Gruppe auf einer gemeinsamen Finanzarchitektur konsolidiert?
Rillet hat seine internationale Abdeckung zwischenzeitlich erweitert und dokumentiert unter anderem EU-Bankfeeds, VAT/GST-Funktionen sowie Schweizer und österreichische VAT-Raten. In den öffentlich verfügbaren Produktinformationen finden sich derzeit jedoch keine vergleichbaren Angaben zu GeBüV- oder GoBD-Readiness, Schweizer Banking, QR-Rechnung, CAMT oder Schweizer bzw. explizite EU-Datenresidenz.
Aderis bildet diese Ebene deutlich breiter ab. Die Plattform ist in und für die Schweiz und Europa entwickelt, unterstützt GeBüV- und GoBD-Anforderungen und hostet Kundendaten in der Schweiz und der EU. Schweizer Banking ist direkt in laufende Finance-Prozesse eingebunden; unterstützt werden auch ISO 20022, QR-Rechnung und CAMT.
Für CFOs liegt der Unterschied deshalb nicht nur in der Funktionsabdeckung, sondern im Implementierungs- und Betriebsrisiko: Je mehr lokale Anforderungen bereits in der Plattform verankert sind, desto weniger muss im Projekt zusätzlich geprüft, angepasst oder über Drittsysteme gelöst werden.
Für einen US-geführten Konzern mit einer einzelnen deutschen Tochtergesellschaft kann dieser Unterschied weniger entscheidend sein, da kann eine globale Standardlösung ausreichen.
Für Unternehmen, deren Finance-Funktion selbst in DACH geführt wird, wird regionale Tiefe dagegen schnell zum Auswahlkriterium.
Schweizer / EU Banking: Integration ist mehr als ein Bankfeed
Ein Bankfeed bringt Transaktionen ins Finanzsystem. Für Live Finance reicht das nicht. Entscheidend ist hier, ob Banking selbst Teil des laufenden Finance-Prozesses ist.
Aderis bindet Schweizer Banken über bLink von SIX direkt in die Live Finance Plattform ein. Zahlungsaufträge können aus Finance an die Bank übermittelt werden, Konto- und Transaktionsdaten fliessen zurück und werden laufend mit offenen Forderungen und Verbindlichkeiten abgeglichen.
Unterstützt werden dabei unter anderem ISO 20022, QR-Rechnung und CAMT. Über bLink und das ESPRIT-Netzwerk lassen sich zahlreiche Schweizer Banken anbinden.
Rillet dokumentiert EU-Bankfeeds und automatisierte Bank Reconciliation. Eine vergleichbare direkte Einbindung in die Schweizer Banking-Infrastruktur ist öffentlich derzeit nicht ausgewiesen.
Für Schweizer CFOs ist das mehr als eine Integrationsfrage: Zahlungen, Bankdaten und Abstimmung bleiben innerhalb desselben Finance-Prozesses. Dadurch entstehen weniger Systemwechsel, weniger manuelle Übergaben und eine aktuellere Sicht auf Cash, offene Posten und Liquidität.
Multi-Entity: Entscheidend ist, was parallel geführt werden muss
Die Auswahlfrage lautet hier nicht: Kann das System mehrere Gesellschaften konsolidieren? Sondern: Kann es die unterschiedlichen Bücher, Währungen und Reporting-Anforderungen dieser Gesellschaften parallel und konsistent führen?
Rillet deckt zentrale Multi-Entity-Anforderungen ab: hierarchische Gesellschaftsstrukturen, Intercompany-Eliminierungen, Multi-Currency und laufende Konsolidierung.
Aderis deckt diese Anforderungen ebenfalls ab und ergänzt sie um ein Multi-Ledger-Modell. Statutarische, steuerliche, Management- und Group-Ledger können parallel aus derselben Buchungsbasis geführt werden.
Für CFOs wird dieser Unterschied relevant, sobald eine Gruppe nicht nur mehrere Gesellschaften konsolidieren muss, sondern gleichzeitig unterschiedliche lokale und gruppenweite Anforderungen abbildet.
Rillet passt gut, wenn der Schwerpunkt auf Multi-Entity-Konsolidierung und gruppenweitem Reporting liegt. Aderis wird besonders relevant, wenn zusätzlich mehrere Ledger-Logiken parallel geführt werden müssen, etwa für lokale Rechnungslegung, Steuern, Management Reporting und Group Reporting.
Gerade in Europa kann das den Unterschied ausmachen. Denn je mehr Jurisdiktionen, Steuerlogiken und Reporting-Ebenen zusammenkommen, desto wichtiger wird die Frage, ob diese Anforderungen innerhalb derselben Architektur geführt werden oder über zusätzliche Abstimmungen und Nebenrechnungen zusammengeführt werden müssen.
Continuous Close: ähnliche Ziele, unterschiedliche Betriebsmodelle
Auch beim Close liegen die beiden Plattformen näher beieinander, als es bei klassischen ERP-Vergleichen der Fall wäre. Rillet spricht von „zero-day close“. Transaktionen werden laufend verarbeitet, Reconciliations automatisiert und konsolidierte Reports kontinuierlich aktualisiert.
Aderis bezeichnet diesen Ansatz als Continuous Close: Record to Report, Bank Reconciliation, Journal Entries, Accruals, Fixed Assets, VAT und Reporting werden während der Periode fortlaufend verarbeitet. Der Monatsabschluss bleibt bestehen, wird aber zum Kontrollpunkt eines bereits laufend aktuellen Systems.
Der Unterschied ist deshalb weniger real-time oder nicht, sondern es geht wieder um die Einbettung: Bei Aderis gehört Continuous Close zu einem breiteren Live-Finance-Modell aus laufender Ausführung, Banking, parallelen Ledgers, Controls und europäischer Finance-Infrastruktur.
Datenresidenz und Governance: für CFOs keine Nebenfrage
Rillet ist SOC 1 und SOC 2 Type II geprüft, verschlüsselt Daten und dokumentiert die Einhaltung der GDPR. Die Plattform läuft auf AWS. Aderis hostet Finanzdaten in der Schweiz und der EU. Datenresidenz ist damit nicht nur ein Security-Thema, sondern Teil der Plattformarchitektur. Berechtigungen, Approval Workflows und Audit Trails sind ebenfalls im Platform Engine verankert und in die Ausführung integriert.
Für CFOs geht es dabei nicht nur um IT-Security. Entscheidend ist, ob Datenhaltung, Zugriffsrechte und Kontrollmechanismen zum eigenen regulatorischen und internen Risikorahmen passen.
Für international tätige Unternehmen kann beides ausreichend sein. Unternehmen, die jedoch explizite Vorgaben zur Speicherung von Finanzdaten in der Schweiz oder EU verfolgen, sollten diese Frage früh im Auswahlprozess klären.
Gerade bei AI-nativen Finance-Plattformen gewinnt diese Frage an Bedeutung. Die Systeme speichern nicht nur Belege und Buchungen, sondern verarbeiten Finanzdaten kontinuierlich und stellen sie AI Agents für definierte Aufgaben zur Verfügung. Unternehmen mit klaren Vorgaben zur Speicherung und Verarbeitung von Finanzdaten in der Schweiz oder EU sollten Datenresidenz deshalb als Auswahlkriterium behandeln und nicht erst im Security Review klären.
Welche Plattform passt zu welchem Unternehmen?
Rillet sollte insbesondere geprüft werden, wenn:
- das Unternehmen stark US-geprägt ist
- die Finanzorganisation primär nach US GAAP und US-Anforderungen arbeitet
- SaaS- und Subscription-Geschäftsmodelle einen grossen Teil des Geschäfts ausmachen
- ASC 606 und Revenue Recognition zentrale Anforderungen an das Finance-System sind
- das interne Kontrollmodell vorsieht, dass Agents Aktionen vorbereiten, diese aber vor der Ausführung stetig freigegeben werden
- und die bestehende Systemlandschaft stark auf typische US-SaaS- und FinTech-Anwendungen ausgerichtet ist
Aderis ist insbesondere geeignet, wenn:
- Finance in der Schweiz, Deutschland, Österreich oder mehreren europäischen Märkten geführt wird
- lokale Rechnungslegungs- und Bankinganforderungen ein zentrales Auswahlkriterium sind
- mehrere Gesellschaften, Bücher, Währungen und Jurisdiktionen gemeinsam geführt werden
- bestehende operative Systeme angebunden bleiben sollen
- Banking direkt in laufende Finance-Prozesse integriert werden soll
- AI Agents definierte Finance-Aufgaben innerhalb eingebauter Regeln, Berechtigungen und Kontrollen autonom ausführen sollen
- und Datenresidenz in der Schweiz oder EU Teil der Governance-Anforderungen ist
Fazit: Zwei AI-native Plattformen, aber nicht dieselbe Finanzrealität
Die Unterschiede werden dort relevant, wo die Anforderungen konkreter werden.
Rillet ist stark auf US-geprägte SaaS-Unternehmen ausgerichtet. Multi-Entity, Revenue Recognition, Real-Time Reporting und Continuous Accounting gehören zum Kern des Modells.
Aderis setzt stärker bei der Finanzfunktion in der Schweiz und Europa an. Multi-Entity, Multi-Ledger und Multi-Currency laufen auf einem gemeinsamen Finance Core. Lokale Banking-Infrastruktur, Datenresidenz, Kontrollen und DACH-spezifische Anforderungen sind Teil derselben Architektur.
Für CFOs ist deshalb weniger entscheidend, welche Plattform mehr AI-Funktionen auflistet. Entscheidend ist, für welche Finanzrealität die Architektur gebaut wurde.
Für ein US-geprägtes SaaS-Unternehmen kann Rillet besser zum bestehenden Finance-Modell passen. Für Unternehmen, die Finance in der Schweiz und Europa führen und lokale Anforderungen mit einer AI-nativen Finance-Architektur verbinden wollen, ist Aderis gezielter auf diese Anforderungen ausgerichtet.



